Wie funktioniert ein Forward-Darlehen und was ist der Break-Even?
Ein Forward-Darlehen ist im Kern eine Terminvereinbarung mit einer Bank: Sie fixieren den heutigen Sollzins für eine in der Zukunft liegende Anschlussfinanzierung (bis zu 60 Monate im Voraus). Im Gegenzug verlangt die Bank einen Forward-Aufschlag (Bereitzstellungszins), der sich nach der Länge der Vorlaufzeit richtet.
Wann rechnet sich das Forward-Darlehen mathematisch?
Der Break-Even-Punkt markiert die Zinsschwelle: Wenn der Markt zum Zeitpunkt des regulären Auslaufens Ihrer bisherigen Zinsbindung stärker steigt als der von der Bank eingepreiste Forward-Aufschlag, sparen Sie Geld. Bleibt der Markt stabil oder sinkt, haben Sie für die Planungssicherheit einen Aufschlag gezahlt, der sich im Rückblick nicht gelohnt hätte.
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Häufig gestellte Fragen zum Forward-Darlehen (FAQ)
Der Break-Even-Punkt ist der genaue Marktzins, den ein Darlehen zum Zeitpunkt des regulären Auslaufens (nach der Vorlaufzeit) haben müsste, damit sich die Gesamtkosten des Forward-Darlehens (inklusive monatlicher Aufschläge) exakt mit dem Abwarten decken.
Die ersten Monate bieten die meisten Banken ohne Aufschlag an. Für jeden weiteren Monat Vorlaufzeit berechnen Kreditinstitute marktüblich ca. 0,01% bis 0,02% Zinsaufschlag pro Monat.
Ein Forward-Darlehen ist ein verbindlicher Vertrag. Da das Geld erst in der Zukunft ausgezahlt wird, kann es im Gegensatz zu klassischen Krediten vor der Auszahlung grundsätzlich nicht nach § 489 BGB gekündigt werden.