Hessen-Fokus • 6,0% Grunderwerbsteuer • Inkl. WIBank Förderung 2026

Kaufnebenkosten-Rechner Hessen:
Grunderwerbsteuer, Notar & Förderung 2026

Berechnen Sie die genauen Nebenkosten beim Immobilienkauf in Hessen: 6,0 % Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG sowie eventuelle Maklergebühren. Inklusive dynamischer Kostenverteilung und Orientierung zu Förderungen der WIBank.

Hessen-Steuersatz 6,0% voreingestellt Aufteilung nach GNotKG & Makler-Halbteilung anonym & ohne Registrierung
350.000 €
€
50.000 €1.500.000 €
Landesrechtliche Festsetzung nach GrEStG in Hessen: 6,0 %.
€
Küche, Einbauten etc. senken die 6,0% Steuerlast
Kaufnebenkosten als Eigenkapital: Kreditinstitute im Rhein-Main-Gebiet und ganz Hessen setzen üblicherweise voraus, dass die Erwerbsnebenkosten vollständig aus vorhandenen Eigenmitteln beglichen werden.
Kaufnebenkosten in Hessen
40.495 €

ca. 11,57% des Kaufpreises

Grunderwerbsteuer: 51,9 %
Notar (GNotKG): 13,0 %
Grundbuchamt: 4,3 %
Maklerprovision: 30,8 %
Grunderwerbsteuer (6,0% Hessen): 21.000 €
Notarkosten (~1,5%): 5.250 €
Grundbuchamt (~0,5%): 1.750 €
Maklerprovision: 12.495 €
Gesamtaufwand (Kaufpreis + Nebenkosten): 390.495 €
Berechnungsgrundlage: 6,0% GrEStG Hessen & GNotKG-Gebührenordnung Hessen-Förderprogramme & Spartipps ansehen ↓
Immobilienkauf in Hessen: Fakten zur Nebenkostenstruktur Mit einem Grunderwerbsteuersatz von 6,0 % gehört Hessen zu den Bundesländern mit einer gehobenen fiskalischen Belastung beim Immobilienerwerb. Zusammen mit den Gebühren für Notar und Grundbuchamt (ca. 2,0 % nach GNotKG) sowie der ortsüblichen Maklerprovision (bis zu 3,57 % Käuferanteil) summieren sich die Nebenkosten auf rund 11,57 % des notariellen Kaufpreises. In besonders hochpreisigen Regionen wie dem Rhein-Main-Gebiet (Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt) binden diese prozentualen Nebenkosten viel Eigenkapital, weshalb eine Prüfung von Landesförderungen über die WIBank essenziell ist.

Beispielrechnung: Nebenkosten bei verschiedenen Immobilienpreisen in Hessen

Die folgende Modellrechnung veranschaulicht die Kostenblöcke bei typischen Kaufpreisen in Hessen (Berechnungsgrundlage: 6,0 % Steuer, 2,0 % Notar/Grundbuch, 3,57 % Maklerprovision):

Kaufpreis Grunderwerbsteuer (6,0%) Notar & Grundbuch (2,0%) Makler (3,57%) Kaufnebenkosten gesamt
250.000 € 15.000 € 5.000 € 8.925 € 28.925 € (11,57%)
350.000 € 21.000 € 7.000 € 12.495 € 40.495 € (11,57%)
500.000 € 30.000 € 10.000 € 17.850 € 57.850 € (11,57%)
750.000 € 45.000 € 15.000 € 26.775 € 86.775 € (11,57%)

Förderprogramme in Hessen: Entlastungsmöglichkeiten im Überblick

Das Land Hessen unterstützt Bauherren und Käufer primär über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), um die Bildung von Wohneigentum auch bei hohen Grundstückspreisen zu erleichtern:

Hessen-Darlehen (Neubau & Bestand)

Ein stark zinsverbilligtes Darlehen für Haushalte mit mittlerem Einkommen, die eine selbstgenutzte Immobilie kaufen oder bauen. Die Besonderheit: Es kann als Nachrangdarlehen eingetragen werden, was die Konditionen für den Hauptbankkredit spürbar verbessert.

Hessengeld (Geplante Steuererstattung)

Hessen hat die Einführung eines "Hessengeldes" zur Entlastung bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerber angekündigt (geplant als nachträglicher Zuschuss). Informieren Sie sich hierzu auf den offiziellen Landesportalen über den aktuellen Gesetzesstand.

Kombination mit KfW-Krediten

Programme der WIBank lassen sich hervorragend mit bundesweiten Förderdarlehen der KfW (z. B. KfW 124 Wohneigentumsprogramm oder klimafreundlicher Neubau) zu einem Gesamtkonzept kombinieren.

Offizielle Primärquellen & Antragsstellen in Hessen:

Detaillierte Förderrichtlinien, aktuelle Zinstableaus und Antragsformulare der Wohnraumförderung finden Sie direkt bei den zuständigen hessischen Instituten:

Steuer-Spartipp für Hessen: Grunderwerbsteuer senken durch Zubehörabzug

Aufgrund des hohen Steuersatzes von 6,0 % führt das gesonderte Ausweisen beweglicher Gegenstände in Hessen zu einer besonders lohnenden Entlastung:

Bewegliches Zubehör – wie Einbauküchen, Saunen, Markisen oder freistehende Möbel – ist nicht Teil der unbeweglichen Immobilie und unterliegt nicht der Grunderwerbsteuer. Werden diese Posten mit einem realistischen Zeitwert im notariellen Kaufvertrag separat beziffert, entfällt darauf die Steuer.

Rechenbeispiel für Hessen:
Wird beim Kauf einer Immobilie über 400.000 € eine bestehende Einbauküche im Wert von 15.000 € getrennt ausgewiesen, bemisst das Finanzamt die Steuer nur auf 385.000 €. Dies ergibt eine rechnerische Steuerersparnis von exakt 900 €.

Rechtlicher Hinweis: Der angesetzte Inventarwert muss den tatsächlichen Marktwert widerspiegeln. Übersteigt der ausgewiesene Betrag 15 % des Gesamtkaufpreises, fordern die hessischen Finanzämter in der Regel Nachweise und Kaufbelege an.

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Schwerpunkte: Strukturierung von Bankdarlehen, Einbindung der WIBank sowie KfW-Wohnraumförderung.

Häufig gestellte Fragen zu den Kaufnebenkosten in Hessen (FAQ)

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Hessen insgesamt?

In Hessen liegen die Nebenkosten beim Erwerb mit Makler bei ca. 11,57 % des Kaufpreises. Kaufen Sie eine Immobilie von privat ohne Makler, betragen die Nebenkosten ca. 8,00 % (6,0 % Grunderwerbsteuer + ca. 2,0 % für Notar und Grundbuchamt).

Warum verlangt Hessen 6,0 % Grunderwerbsteuer?

Die Festlegung der Steuersätze obliegt nach Art. 105 Abs. 2a GG den einzelnen Bundesländern. Hessen hat diesen Satz 2014 auf 6,0 % festgelegt. Zum Vergleich: Bayern erhebt 3,5 %, NRW liegt bei 6,5 %.

Wer trägt in Hessen die Kosten für Notar und Grundbuch?

Die Gebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragungen im Grundbuch (Auflassungsvormerkung, Eigentumsumschreibung und Grundschuldbestellung) werden nach gängiger Praxis vom Käufer getragen. Die Abrechnung erfolgt bundesweit einheitlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG).

Wie ist die Maklerprovision in Hessen gesetzlich geregelt?

Seit Inkrafttreten des § 656c BGB gilt bei Wohnimmobilien das gesetzliche Halbteilungsprinzip: Dem Käufer darf höchstens der gleiche Provisionsanteil wie dem Verkäufer auferlegt werden (in Hessen meist maximal 3,57 % inkl. MwSt. je Partei).

Gesamtbudget für den Kauf in Hessen ermitteln

Nutzen Sie unseren Budgetrechner, um zu prüfen, welcher Kaufpreis unter Einberechnung der 6,0 % Nebenkosten mit Ihrem Haushaltsnettoeinkommen vereinbar ist.